Forschen und Staunen im Deutschen Museum

Auf der Sternwarte des Deutschen Museums

Die 2. Klassen kehrten von der Lehrfahrt nach München voller Eindrücke wohlauf zurück.

Die rund 70 Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen wechselten Ende April die Schulbänke mit Lernen vor Ort. Die zweitägige Lehrfahrt nach München zählt zum  unterrichtsergänzenden Schwerpunkt in den 2. Klassen. Höhepunkt der Lehrfahrt ist der Schulvormittag im Deutschen Museum, dessen Partner unsere Schule ist. Die TFO Meran ist nämlich nach dem Gründer des weltgrößten Technikmuseums, Oskar von Miller benannt.

Auf dem Museums-Programm standen vier Abteilungsführungen sowie Forschungsaufträge für die Schüler/innen zu verschiedenen Themen aus Physik, Chemie, Astronomie und Maschinenbau. Am Tag  zuvor besichtigte die Gruppe unter Begleitung der Professoren Peter Oberhofer, Josef Prantl, Peter Moosmair und Astrid Resch die Allianz-Arena im Norden Münchens sowie die BMW-Welt im Stadtzentrum. Das Bayern-Fußballstadium ist ein gutes Beispiel für moderne Zweckbauten ebenso wie die Gebäude der BMW-Welt.
Mit 75.000 Zuschauerplätzen und als reines Fußballstadium konzipiert, ist die Allianz-Arena ganz in den Händen des deutschen Top Clubs FC Bayern-München. Die für die Arena charakteristische Fassade besteht aus Folienkissen aus Ethylen-Tetrafluorethylen, von denen die 1056 Kissen im Bereich der Außenfassade beleuchtet werden, wie uns die fachkundige Führung durch das Stadion berichtete. Geplant hat den Bau das schweizerische Architekturbüro  Herzog&de Meuron. Als meistbesuchte Touristenattraktion Bayerns ist die BMW-Welt ein gelungenes Beispiel für moderne Architektur und die Möglichkeiten der Technik. Die kombinierte Ausstellungs-, Auslieferungs-, Erlebnis-, Museums- und Eventstätte am Olympiapark in direkter Nähe zum BMW-Vierzylinder im Münchner Stadtteil Milbertshofen wurde vom renommierten österreichischen Architekten Wolf Dieter Prix geplant.
Auf der anschließenden Rundfahrt durch die Stadt erfuhren die Schüler/innen einiges über München, unter anderem, dass der Name durchaus mit Mönchen zu tun hat. So glaubt man, dass die Stadt im 12. Jahrhundert an einer Klostersiedlung errichtet wurde. In die Schlagzeilen kam die Stadt durch die Geiselnahme der jüdischen Ringermannschaft durch Palästinenser während der  Olympischen Spiele 1972. Dass München sogar für kurze Zeit auch unsere Landeshauptstadt war, daran erinnerte Geschichtslehrer Josef Prantl. Wurde unser Land doch von 1805 bis 1813 dem Königreich Bayern angeschlossen.
Untergebracht war die große Gruppe im A&O Hotel in München Laim. Auf dem Abendprogramm stand ein Kinobesuch, angeschaut wurde die neueste „Avengers“-Verfilmung mit dem Titel „Infinity War“, natürlich in 3D. Die Heimfahrt gestaltete sich mühelos, ein Dank gilt dem Fahrer Stefan vom Busunternehmen Domanegg.

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