Tag Archiv für Theater

„Schlag auf Schlag“ – ein Mädchen schlägt sich durch

Schauspieler

Nach der Aufführung: Wilhelm Iben & Sonja Zobel im Gespräch mit Schülern der 2. Klassen

Theaterbesuch der 2. TFO-Klassen im Stadttheater Meran

Alle 2. Klassen unserer Schule waren kürzlich im Theater, um das Jugendstück “Schlag auf Schlag” von Eva Blum und Herman Vinck anzusehen. Am Ende des Stücks hatten die vier Klassen dann Glück, denn es gab die Gelegenheit mit den  beiden Schauspielern Wilhelm Iben und Sonja Zobel über das Stück und die Bühnenkunst zu reden.
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Cyber-Mobbing auf der Theaterbühne

Netboy

Die drei überzeugenden Göttinger Darsteller in fünf Rollen, hier als Olaf, Marie und Sarah

“Cybermobbing kann ganz schön fies sein”, steht auf der Ankündigung des Südtiroler Kulturinstituts zum Theaterstück “Netboy”. Das 2013 uraufgeführte Bühnenwerk der Saarbrückenerin Autorin Petra Wüllenweber tourte letzte Woche durch Südtirol und machte Halt auch im Meraner Stadttheater. Alle ersten Klassen der TFO besuchten das Stück anlässlich unseres traditionellen Theatertages. Weiterlesen

Giochi spenti – Spiele im Dunkeln

GiochiSpenti-SpieleImDunkeln-(web)Auf Einladung der Gemeinde Meran nahmen kürzlich neun Klassen der Schule im Auditorium
unserer Nachbarschule Gandhi an einem Theaterstück teil, in dem es um Spielsucht und
allgemein um Suchtverhalten ging. Das Stück von Michele Fiocchi heißt “Giochi spenti – Spiele im Dunkeln”. Weiterlesen

“Memorial Day” Thema Zivilcourage

Quelle: Jugendportal Bayern

Eingreifen statt Wegschauen – Die eigene Meinung sagen – Sozialen Mut lernen (Foto Quelle: Jugendportal Bayern)

 Der “Memorial Day” findet dieses Jahr an unserer Schule zum Thema

„Zivilcourage wagen“

für alle 1. Klassen der TFO und des RG statt.

Termin: Montag, 4. März 2013 von 10.30 bis 13 Uhr

Mehrzwecksaal und Sprachenlabor

 Auch 2013 hat die Fachgruppe Geschichte für den „Memorial-Day“, der weltweit als „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ zwar eigentlich am 27. Jänner stattfindet, ein eigenes Programm vorbereitet. Wie in den vergangenen Jahren haben wir nach einem aktuellen Thema gesucht, das sich dieses Mal mit der „Zivilcourage“ auseinandersetzt. Wir meinen damit:

  • Nein sagen zum Unrecht, auch wenn das Unrecht „von oben“ kommt
  • Nicht schweigen, wenn ein anderer Mensch gedemütigt wird
  • Mut zur Kritik
  • Schwachen beistehen, wenn sie benachteiligt werden
  • Eingreifen, wenn die Menschenwürde angetastet wird

Das Thema wird durch das „Krah -Forumtheater“ szenisch aufgearbeitet, wobei die Schüler/innen interaktiv in die Handlung eingebunden werden. So können sie in verschiedene Rollen schlüpfen, um am eigenen Leib zu spüren, wie sich bestimmte Situationen anfühlen. In einer Vor- bzw. Nachbereitung unter der Leitung der Sozialgenossenschaft  „blufink“ werden die Schüler/innen ihre Erfahrungen austauschen.

Die AG Geschichte bedankt sich bei den Kolleginnen und Kollegen, denen am Montag nach der Pause die Stunden ausfallen werden. blufink ist eine Gruppe von Menschen, die im Bereich der Moderation und in der Begleitung von Veränderungsprozessen arbeiten. Nähere Informationen zum „Krah-Forumtheater“ und zu „blufink“ unter: www.blufink.com

Gründe

Weil alles nicht hilft
Sie tun ja doch, was sie wollen

Weil ich mir nicht nochmals
die Finger verbrennen will

Weil man nur lachen wird:
Auf dich haben sie gewartet

Und warum immer ich?
Keiner wird es mir danken

 Weil jedes Schlechte
vielleicht auch sein Gutes hat

Weil ich das lieber
Berufeneren überlasse

Weil man nie weiß
wie einem das schaden kann

Weil sich die Mühe nicht lohnt
weil sie alle das gar nicht wert sind.

         Erich Fried (1921-1988)

Wider Vorurteile und Ungleichheit

Der österreichische Schriftsteller Johann Nepomuk Nestroy (1801-1862) war in Zeiten der Umbrüche zwar nicht der politischste Mensch, allerdings hat er mit seinen Stücken auf subtile Weise die Ständegesellschaft, Ungleichheit und Unfreiheit angeprangert. Zu seinen bekannten Stücken zählt der „Talisman“, den Schülerinnen und Schüler des ehemaligen Pädagogischen Gymnasiums unter Leitung von Prof. Betrand Huber umgeschrieben und kürzlich im Theater der Altstadt aufgeführt haben. Drei Klassen der TFO haben sich das Stück angesehen und waren von der Aufführung begeistert: kurzweilig, super gespielt und lustig. Vor allem Simon Pranter in der Rolle des Titus Feuerfuchs brillierte. Seit mehreren Jahren nun schon nimmt die TFO an den  Schülervorstellungen des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums aktivteil. Im Anschluss an die Vorführung kam es noch zu einer Begegnung mit Bertrand Huber und seiner Schauspielgruppe, die den Fragen der TFO Rede und Antwort standen. Unbürokratisch und ohne großen Aufwand gestaltet sich die nun schon mehrjährige gute Zusammenarbeit zwischen TFO und Gymnasium, „auch eine Form schulübergreifender Zusammenarbeit“, wie Prof. Josef Prantl betonte.