Arbeitswelt, Beruf, Studium

Hier finden Sie Informationen zum Thema Schule und Arbeitswelt, also alles, was die Themen Betriebspraktika, Sommerjob und Formulare dazu bzw. auch die entsprechenden Mitteilungen der Schule und des Landes dazu.

>> Vorlagen und Dokumentation am Ende des Textes

In der 4. Klasse absolvieren die Schüler/innen der TFO bereits seit den 2000er Jahren ein zweiwöchiges Betriebspraktikum. Der Betrieb wird selbst gewählt und soll einen Bezug zur gewählten Fachrichtung besitzen. Die Erfahrungen werden dokumentiert und in der Klasse vorgestellt. In jeder Fachrichtung sind Lehrpersonen als Koordinatoren und Ansprechpartner tätig. Informationen sind auch beim Klassenlehrer, der Klassenlehrerin zu bekommen.

18_gruende_fuer_studiumIn der 5. Klasse erfolgt eine intensive Studien- und Berufsinformation. Dabei besuchen die Schülerinnen und Schüler eine oder mehrere Universitäten und erhalten bei einem Tag der offenen Tür oder durch Besuch von Informationsveranstaltungen und Vorlesungen wichtige Einblicke in das Studieren und den Studentenalltag. Auch der Unterschied zwischen Universität und Fachhochschule wird klar herausgearbeitet.

Link zum Bericht einer solchen Informationsfahrt:
Universität oder Fachhochschule?

Vorlesung im großen Hörsaal TU München

Arbeitswelt & Praktika

Für den Bereich Schule-Arbeitswelt an der Schule RG-TFO Meran gelten die hier angeführten Kriterien, für die einzelnen Fachrichtungen in Bezug auf die Zeit, Dauer, Bewertung, Dokumentation und Evaluation. Der gesetzliche Rahmen für die Tätigkeiten Schule-Arbeitswelt ist im Rundschreiben des Schulamtsleiters Nr. 32/2017 angeführt (Gesetzesvertretendes Dekret vom 13. April 2017, Nr. 62; Landesgesetz 14/2016; Art. 7/bis, Landesgesetz 11/2010), währendem die Anpassung des Dreijahresplans im Sinne des Art. 4, Absatz 7 des LG 12/2000 erfolgt.

Die Zulassungsbestimmungen zur Staatlichen Abschlussprüfung sehen vor, dass die Schüler/innen 75% der von der Schule vorgeschriebenen Tätigkeiten im Bereich Schule-Arbeitswelt im zweiten Biennium und in der 5. Klasse ausgeführt haben bzw. bei dabei vorgesehenen Tätigkeiten anwesend waren. Diese Erfahrungen werden bei der Staatlichen Abschlussprüfung auch jeweils berücksichtigt.

Damit dies überprüft werden kann, führen die Schüler/innen ein Portfolio für die Auflistung der ausgeführten Tätigkeiten mit Datum und Dauer. Zusätzlich sammeln sie die dabei erstellten Unterlagen und Dokumente, die ihnen bei der Vorbereitung auf die Staatliche Abschlussprüfung nützlich sein können. Die Schule überprüft die Dokumentation und stellt Auszüge zu Anwesenheiten aus dem digitalen Register bereit.

Am Realgymnasium und der Technologischen Fachoberschule Meran sind folgende Tätigkeiten im Bereich Schule-Arbeitswelt vorgesehen, um die Orientierung der Schüler/innen und die Eingliederung in die Berufswelt zu erleichtern:

  • Betriebspraktika während des Unterrichts
  • Betriebspraktika in der unterrichtsfreien Zeit
  • Projekte in Zusammenarbeit mit Unternehmen, Verbänden, Experten von der Arbeitswelt, Institutionen
  • Betriebsbesichtigungen
  • Vor- und Nachbereitung der Praktika
  • Orientierungsangebote, Bewerbungstraining, Rhetorikprojekt
  • Sommertätigkeiten in fachrichtungsspezifischen Bereichen nach folgenden Kriterien der Schule für die Anerkennung von AUSSERSCHULISCHEN ERFAHRUNGEN IM BEREICH SCHULE-ARBEITSWELT: Sommertätigkeiten in Berufsfeldern, die der besuchten Fachrichtung entsprechen, werden in einem Ausmaß von bis zu maximal 50 Stunden anerkannt. Die Vor- und Nachbearbeitung erfolgt mit der Tutorin oder dem Tutor der Schule. Die Dokumentation enthält Angaben zu Ort, Zeit und Art der ausgeführten Tätigkeiten und ist mit der Unterschrift einer verantwortlichen Person des Betriebs – ein entsprechendes Formular wird von der Schule zur Verfügung gestellt – versehen. Tätigkeiten im elterlichen Betrieb werden nicht anerkannt.
  • Schüler/innen im Zweitsprachjahr nehmen an den entsprechenden Tätigkeiten der Gastschule teil – dies ersetzt die für den Bereich Schule-Arbeitswelt vorgesehenen Tätigkeiten an der Schule Realgymnasium und technologische Fachoberschule Meran. Für die Schüler/innen im Auslandsjahr gilt das Auslandsjahr als Tätigkeit im Bereich Schule-Arbeitswelt.

Die Schüler/innen müssen mindestens 75% der insgesamt festgelegten Tätigkeiten im zweiten Biennium und in der 5. Klasse durchführen.

>> Hier kann das vollständige Dokument herunter geladen werden. Es befindet sich auch im Dreijahresprogramm der Schule.

Vorlagen und Dokumentation

Im Folgenden werden wichtige Unterlagen für die Durchführung der Praktika im Bereich Schule – Arbeitswelt aufgelistet. Das vollständige Dokument ist jeweils verlinkt und kann heruntergeladen werden.

Vorlagen und Dokumentation

Im Folgenden werden wichtige Unterlagen für die Durchführung der Praktika im Bereich Schule – Arbeitswelt aufgelistet. Das vollständige Dokument ist jeweils verlinkt und kann heruntergeladen werden.

  • Beschluss der Landesregierung

Richtlinien für die Durchführung von mehrtägigen Betriebserkundungen und Praktika an den deutschsprachigen und ladinischen Mittel- und Oberschulen.

Beschluss 755/09

  • Erklärung der Schule für den Betrieb:
    Die Erklärung definiert den Rahmen der Aktivitäten im Sinne der Alternanz Schule – Arbeitswelt.
    Erklärung NEU Mai2018
  • Ausschreibung Handelskammer

Die Handels-, Industrie-, Handwerks- und Landwirtschaftskammer Bozen möchte im Bereich der Berufsausbildung und -orientierung sowie der Zusammenbringung von Angebot und Nachfrage bei Beruf und Ausbildung, die Eintragung der Unternehmen in das mit Art. 1, Absatz 41 des Gesetzes Nr. 107/2015 eingeführte nationale Verzeichnis für die Alternanz Schule-Arbeitswelt fördern und junge Studenten dazu anspornen, Ausbildungs- oder Orientierungspraktika durchzuführen.

Die Handelskammer beabsichtigt, eine aktive Rolle bei der Förderung des Projektes Alternanz Schule- Arbeitswelt einzunehmen, um die Unternehmen dafür zu sensibilisieren und somit das lokale Wirtschaftsgefüge zu stärken.

Ausschreibung Schule – Arbeitswelt

  • Mitteilung der Handelskammer

Die Ausschreibung sieht einen Beitrag in Höhe von 600 Euro pro Schüler/in vor, der an das Unternehmen ausgezahlt wird. Jedes Unternehmen kann die Unterstützung für einen Praktikanten beantragen. Zudem ist bei der Aufnahme von Schüler/innen mit Beeinträchtigung ein zusätzlicher Beitrag von 200 Euro vorgesehen. Die Ansuchen werden in chronologischer Reihenfolge angenommen.

Mitteilung Beitrag Betriebe