21 Tage ohne Smartphone

Das Handyexperiment ist gestartet – nun ist es Realität geworden. Über 100 Schülerinnen und Schüler der TFO und des RG haben am gestrigen Mittwoch ihre Handys ausgeschaltet – für drei Wochen. Drei Wochen ohne WhatsApp, ohne TikTok, ohne Netflix.

Viele freuen sich auf das Wagnis und sind gespannt, wie sie diese Zeit ohne Smartphone erleben werden. Bei der gestrigen gemeinsamen Handyabschaltung am Tappeinerweg waren auch Medienvertreter dabei: RAI Südtirol und der ORF berichteten über das Experiment, das vom Mathematik- und Physiklehrer Alex Trojer initiiert wurde.

Zufällig, wie er selbst sagt, stieß er auf das “Handyexperiment.at” des ORF in Österreich – und war davon sofort begeistert. In drei Wochen wird sich zeigen, wie das Experiment ausgegangen ist. Durchhalten wollen jedenfalls alle – auch wenn es nicht leicht werden dürfte.

Biologie im Baulabor 

Eine Gruppe von Schülern der 2D TFO und 2B TFO  war am Freitag, 13. Februar, während des Biologieunterrichts im Baulabor im Einsatz, um Insekten zu präparieren. Mit viel Geschicklichkeit wurden Styroporunterlagen an der Schneidemaschine zugeschnitten und anschließend mit Papier überzogen. Feines Fingerspitzengefühl war wiederum notwendig, um die Insekten mit Nadeln auf den Unterlagen festzustecken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nun können die Tierchen im Unterricht unter dem Stereoskop betrachtet werden und bieten Einblick in die wundersame Welt der Insektenkörper! 

P.S. Ein kleines Highlight stellte der Fund einer toten “Stummen Grille” dar, die direkt im Baulabor von den Schülern entdeckt und sogleich in die Sammlung aufgenommen wurde. Wer findet sie auf dem Foto?

Die Schule im Weltraumfieber

Unsere Schulbibliothek bereitet sich zusammen mit der “Astrogruppe” unter Leitung von Prof. Prof. Dieter Seiwald und mit tatkräftiger Unterstützung von Bibliothekarin Greti Khuen und Prof. Heidemarie Unterholzner auf ein besonderes Ereignis vor: den bevorstehenden Start von Artemis II im März. Die Mission ist ein weiterer großer Schritt im Rahmen des Mondprogramms Artemis II, das Menschen wieder in die Nähe des Mondes bringen soll. In unserer Schulbibliothek ist eine Installation zu den Mondmissionen von den Anfängen bis heute aufgebaut. Die Ausstellung spannt einen Bogen von den legendären Flügen des Apollo-Programms bis hin zu den aktuellen Artemis-Missionen. Doch nicht nur theoretisch wird geforscht: Auch praktisch geht es hoch hinaus. Im Physikunterricht basteln die Schülerinnen und Schüler mit Prof. Jannik Augscheller eigene Raketen aus Plastikflaschen. Treibstoff ist eine Mischung aus Essig und Backpulver, die miteinander reagieren. Der entstehende Druck sorgt dafür, dass die Flaschenraketen mit erstaunlicher Geschwindigkeit in die Höhe schnellen – ganz wie echte Raketen, nur im Miniaturformat. Wie im echten Leben, kam es auch zu einigen Fehlstarts.

Fasching an der Schule

Zwei Kolleginnen aus Neusäß hospitieren in Meran

Im Rahmen des Erasmus+-Programms dürfen wir vom 11. bis 13. Februar zwei Lehrpersonen des Justus-von-Liebig-Gymnasiums Neusäß bei Augsburg an unserer Schule begrüßen. Nadja Nyreröd und Silke Gulden hospitieren drei Tage lang im Fachbereich Naturwissenschaften am Realgymnasium und an der Technologischen Fachoberschule Meran.

Im Sinne eines „Job Shadowing“ erhalten die beiden Naturwissenschaftlerinnen Einblick in unseren Unterricht, begleiten verschiedene Klassen und tauschen sich mit unseren Lehrpersonen über Methoden, Inhalte und schulorganisatorische Fragen aus. Ziel des Aufenthalts ist es, neue Impulse für den eigenen Unterricht zu gewinnen und zugleich den europäischen Austausch zwischen Schulen zu stärken. Neben der Unterrichtsbeobachtung stehen auch Gespräche über didaktische Konzepte, Digitalisierung im Unterricht sowie schulische Besonderheiten im Mittelpunkt. Der persönliche und fachliche Austausch wird von beiden Seiten als sehr bereichernd erlebt. Wir freuen uns, dass wir unseren Kolleginnen aus Bayern Einblicke in unseren Schulalltag geben können, und wünschen ihnen, dass sie viele neue Erfahrungen und Anregungen in ihren Unterricht mitnehmen können. Der Erasmus+-Austausch zeigt einmal mehr, wie wertvoll internationale Zusammenarbeit im Bildungsbereich ist.