„Wenn Integration in der Schule gelingt, wird sie auch in der Gesellschaft gelingen!“

Schüler der TFO und des RG standen im Medieninteresse

Auch Schüler der TFO und des RG standen im Medieninteresse beim Memorial Day

Rückblick auf den heurigen Memory Day an unserer Schule zum Thema Inklusion von Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Nach den Anschlägen in Paris und den PEGIDA- und ähnlichen Aufmärschen in Deutschland war das heurige Thema zum Memorial Day am 27. Jänner an unserer Schule topaktuell. Zahlreiche Medien meldeten sich an und berichteten auch in Bildbeiträgen über unsere Tagung zum Thema „Neue Heimat Südtirol? Die Lebenssituation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“.

Auffallend viele Schüler/innen beteiligten sich aktiv an der Diskussion und lieferten wertvolle Beiträge. Dass jeder sechste Schüler an unserer Schule direkt oder über seine Eltern einen Migrationshintergrund aufweist, ließ aufhorchen. Das hat kaum jemand an unserer Schule gewusst. Außer Australien sind alle Kontinente vertreten.

Engagiert diskutierte Drilon Fetahu aus der vierten Klasse Bauwesen mit den Erwachsenen am Podium unter Leitung des ehemaligen RAI-Journalisten Eberhard Daum. „Wenn Integration in der Schule gelingt, dann wird sie auch in der Gesellschaft funktionieren“, ist Bildungsressortleiterin Vera Nicolussi Leck überzeugt. Die Beherrschung der Landessprachen, Arbeit und vor allem auch Teilnahme am alltäglichen Leben wünschten sich viele Einwanderer, sagte der interkulturelle Mediator Abdelouahed El Abchi, der selbst aus Marokko stammt. Denn jeder Mensch brauche Zugehörigkeit. Übrigens sei diese auch das beste Rezept gegen religiösen Fanatismus, in dem Migranten, die in der Gesellschaft immer nur am Rande stehen, ihre Sehnsucht nach Identität stillen.

Für Schützenhauptmann Elmar Thaler ist es selbstverständlich, jeden Menschen, der sich motiviert der Gesellschaft anpasst, aufzunehmen und gleichwertig zu behandeln. Barbara Tonello wies noch einmal darauf hin, wie wichtig die Schule für die Integration der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sei. Fundiert wurden die vielen interessanten Gedanken und Aussagen durch konkrete Daten und Zahlen von ASTAT-Direktorin Johanna Plasinger. Allseits Lob und großes Medienecho (Dolomiten, Tageszeitung ORF, RAI) erntete die neunte Tagung zum Gedenktag der Auschwitz-Befreiung.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.