Die Kunst, Zuhörer in den Bann zu ziehen

Sepp Prantl bei der Einführung in den Referate-Vormittag

Deutschlehrer Sepp Prantl bei der Einführung in den Referate-Vormittag

Rhetorik-Projekt ist wieder auf viel Anklang gestoßen

Auch wenn es stets eine große Herausforderung für die Schüler der 3. Klassen ist: am Ende ist es eine bleibende und zumeist sehr positive Erinnerung, sobald jemand die Herausforderung angenommen hat.
Worum geht’s? Ein Schwerpunkt liegt in der 3. Klasse der TFO auf der Kunst des Vortragens und Präsentierens. Jede Schülerin, jeder Schüler muss ein eigenes Thema, eine Recherchefrage eigener Wahl recherchieren, vertiefen und vorstellen, und das manche vor allen 3. Klassen gemeinsam.

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Thomas Troi in Aktion hier mit der 3 ABW

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Daniel Karsani (links) erhält Feedback, rechts Prof. Kontschieder

Zu diesem Zweck gibt es nicht nur eine Vorbereitung durch die Deutschlehrer, in diesem Jahr Sepp Prantl und Ewald Kontschieder, sondern auch eine Trainingseinheit mit dem erfahrenen Theaterpädagogen Thomas Troi aus Brixen. Dessen Workshop fand am 11. Dezember an unserer Schule statt, klassenweise, und ist sehr gut angekommen. Das spielerische Ausprobieren, das Körper- und Sprechtraining dienen dazu, mehr Bewusstsein zu bekommen, für das eigene Auftreten und die eigene Wirkung vor Publikum. Außerdem gab es Tipps für das Selbstbewusstsein.

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Mit einer Kunstsprache Geschichten erzählen

Denselben Zweck erfüllt das “institutionalisierte” Feedback durch Schüler und Lehrer, das von den Lehrern eingeführt wurde. Es soll helfen, die eigenen Stärken und Schwächen zu sehen, um schrittweise die Kompetenzen zu verbessern. Am 12. Dezember gab es nämlich mit einer langen Vormittagsveranstaltung den Höhepunkt des Rhetorik-Projekts. Dabei referierten 13 Schülerinnen und Schüler von allen 3 Klassen vor der ganzen Gruppe im Mehrzwecksaal. Als Gast war zeitweise auch unser Direktor anwesend und verschiedene Zuhörerklassen.

Michael Lobis gibt dem Vortragenden Feedback

Michael Lobis gibt dem Vortragenden Feedback

Es gab einige tolle Vorträge angemessen illustriert, engagiert vorgetragen und gänzlich frei gesprochen zu hören. Thematisch reichten sie von der Fischerei über die Kinderarbeit, der Boxer-Demenz, Außerirdisches Leben, den Krieg in Syrien, den Konflikt auf der Krim bis zum E-Mobil, dem G5-Netz und der Mondbesiedelung u.a.m.. Einige der Schüler verfügen außerdem bereits über eine reife Feedback-Kompetenz. Kompliment für die tollen Leistungen!

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Jeder und jede kam an die Reihe beim Workshop

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Feedback üben vor der Zuhörerschaft ist auch ein Training

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Manche stellten auch wesentliche Fragen! (Maximilian Schuster, 3 BEL)

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Es macht Spaß, mit Worten und Lauten zu experimentieren

Ein Kommentar

  1. Daniel Karasani sagt:

    Ein großes Dankeschön, dass Sie mich genannt haben, jedoch schreibt man “Karasani” und nicht Karsani.

    Ein großes Dankeschön nochmals, dass ich eine Präsentation halten durfte.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Daniel

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