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Besichtigung des E-Werkes auf der Töll

Nachdem wir ja den Namen des Erbauers des Wasserkraftwerkes auf der Töll “Oskar von Miller” in unserem Namen der Schule tragen, haben wir nun, nachdem die Pandemie etwas abgeflaut ist und wieder Lehrausgänge möglich sind, mit den Klassen 2B und 2A der TFO Meran das Kraftwerk besichtigt. Der Lehrausgang passt gut zu den in den Fächern Physik und Chemie behandelten Inhalten, die sich aus Themen wie Energie, Stromerzeugung, Elektromagnetismus, Energieübertragung und Nachhaltigkeit auseinandergesetzt haben.

Für die Führungen konnten wir über das Ökoinstitut unseren emeritierten Physiklehrer Walter Bernard, seinerseits Maschinenbauingenieur und Gründer der TFO in Meran, verpflichten, der uns bezugnehmend auf die oben aufgelisteten Inhalte in den Fächern einen guten Einblick in die Geschichte und Funktionsweise des über 120 Jahre alten Kraftwerkes geben konnte. Von der Töll aus ist das Kraftwerk gut zu Fuß erreichbar und auf dem Rückweg kann man auch noch ein Stück des Marlinger Wallweges in den Rückweg einbinden, deswegen war es insgesamt ein sehr gelungener und informativer Lehrausgang!

In versteckten Schlossgärten

Vier Hektar groß ist der Schlosspark von Rubein; er hat auch einen idyllischen Teich.

Beim Lehrausgang das “geheime Meran” entdecken – das war eines der Mottos des Ausflugs der 1A TFO. Ein anderes Gelegenheit, den Jugendlichen Gelegenheit geben, sich besser kennezulernen. Viele der Schüler sind nicht aus der Passerstadt, so ist diese für sie (noch) eine recht fremde Stadt.
Alle ersten und zweiten Klassen der TFO haben am grau-regnerischen 16. September einen Herbstausflug gemacht. Die Oberschulneulinge bewegten sich dabei mit den begleitenden Lehrpersonen manchmal nur wenige hundert Meter voneinander entfernt durch Meran, Tirol und Algund.
Die 1A hätte der Tag auf einer Burgen- und Schlösserwanderung bis nach Schenna zum Schloss Goyen bringen sollen, was sich angesichts des Wetters dann nicht ergeben hat.

Schloss Kallmünz mit Graf

Dafür lernte die TFOler einen echten Grafen kennen und durchstreiften einen der größten Schlossparks Meran, den selbst die meisten Meranerinnen und Meraner nie zu Gesicht bekommen haben. Meinhard Khuen erzählte über die Mühen eines Schlossherrn, ein Anwesen wie Kallmünz zu erhalten. Durch den Park von Schloss Rubein führten die Klasse hingegen zwei Wiener Musiker, Karl Kogler und Elfriede Halamag, die selbst im Schloss wohnen. Der vier Hektar große, schöne Park hat einen jahrhundertealten Baumbestand. Auch der Schlosshof ist äußerst stimmungsvoll und einen Besuch wert.

Ein ungewöhnlicher Weg durch Obermais

Neben der Begegnung mit weiteren historischen Gebäuden und Orten wanderte die Klasse den wenig bekannten Waalweg durch Obermais zum Schloss Planta entlang, um bei einem gemeinsamen Mittagessen den Ausflug ausklingen zu lassen. Begleitet wurden die 1A von ihrem Klassenlehrer Ewald Kontschieder und der Englischlehrerin Katharina Köllemann.

Faszinierender Ritten – ein schöner Herbstausflug trotz des Regenwetters

Das Rittner Hochplateau ist ein lohnendes Ausflugsziel: schöne Landschaften, zahlreiche Wanderwege und vor alle mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Meran aus gut erreichbar. Die Entscheidung der 2. Klasse TFO, den Ritten zum Ziel des heurigen Herbstausfuges zu wählen, erwies sich als gute Wahl.
Auch wenn der Donnerstag Regen verhieß, ließen sich die 21 TFO-Schülerinnen und Schüler mit ihrem Klassenlehrer Josef Prantl von ihrem Wandertag auf den Ritten nicht abbringen. Besonders reizvoll war die Fahrt mit der neuen Rittner Seilbahn von Bozen nach Oberbozen.  Das vom roten Porphyrgestein völlig zerstörte Hotel Eberle in Rentsch lag zu Füßen, von der Seilbahn aus konnten aber auch die Rittner Erdpyramiden und die wunderschöne Bergwelt der Dolomiten betrachtet werden.
Geschichtelehrer Josef Prantl informierte die Klasse darüber, dass bereits 1907 eine Zahnradbahn von Bozen aus auf den Ritten führte. Davon übriggeblieben ist die Rittner Bahn, mit der die Klasse durch Wälder und über Wiesen nach Klobenstein fuhr. Der Regen hielt die Schülerinnen und Schüler nicht davon ab, von Rittens Hauptort aus über die Sigmund-Freud-Promenade nach Oberbozen zurückzuwandern.  Der große Psychiater und Vater der Psychoanalyse hatte im Sommer 1911 auf dem Ritten Urlaub gemacht und hier sogar seine silberne Hochzeit gefeiert. In Lichtenstern erfuhren die Schülerinnen und Schüler aus dem Leben des Seligen Josef Mayr-Nusser, der den Eid auf Hitler aus Gewissensgründen nicht leisten konnte und dafür mit dem Tode verurteilt wurde. Die Klasse besichtigte auch die dem Seligen gewidmete Kapelle neben dem Haus der Familie in Lichtenstern.
Auch wenn immer mehr Wolken aufzogen und die Temperaturen stündlich sanken, gönnte sich die Klasse eine Mittagspause in Oberbozen, um am frühen Nachmittag die Heimfahrt anzutreten. Von einer Nebelwand umhüllt, ging es mit der Seilbahn nach Bozen zurück und dann wohlbehalten mit dem Zug nach Meran.

Schulende mit vielen interessanten Angeboten

Gerade weil das heurige Schuljahr wenig Gelegenheit für außerschulische Veranstaltungen geboten hat, organisierten zahlreiche Lehrpersonen für die letzten Schultage ein besonderes Programm für ihre Klassen. Diese sogenannten „Tage der Klassen“ sollten auch dazu beitragen, die Klassengemeinschaft nach langer Zeit im Fernunterricht zu stärken.
Ob beim gemeinsamen Schwimmbadbesuch, beim Beach-Volleyballspiel, bei der Museumsbesichtigung, einem Zirkusbesuch oder bei einer Exkursion, die letzten Schultage ließen die Coronapandemie etwas vergessen.
Die 1. Klasse C an der TFO unternahm zum Beispiel eine archäologische Wanderung nach Algund. Über den Tappeinerweg ging es auf dem Algunder Waalweg zum Schlundenstein und über das „römische“ Brückenkopfmuseum beim Schwimmbad zurück an die Schule. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren über den Meraner Kurarzt Tappeiner, sahen die kunstvoll erstellten Trockenmauern für die Weinberge an den Hängen, erkundeten den prähistorischen Platz um den Schlundenstein und besichtigten das wohl kleinste Museum zur Geschichte der Via Claudia Augusta beim Algunder Lido.
Mehrere Klassen besuchten auch eine Aufführung des „CiRcO PaNiKo“, der auf Einladung von „Asfaltart“ in Meran zu Gast ist. In Kallmünz am Sandplatz steht das Zirkuszelt, in dem die Vorführungen stattfinden: Artistik zwischen Akrobatik, Clownerie und viel Musik und Tanz.

Gemeinsam in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Auch die Schülergruppe, die sich gerade im Fernunterricht befand, ließ es sich nicht nehmen: ein Ausflug aller 17 Schüler in die Botanischen Garten von Meran.
Bereits der Spaziergang über den Tappeinerweg war ein Erlebnis. Natürlich kannten die Buben den Weg hoch über den Dächern von Meran vom Sportunterricht her, aber an diesem 24. September 2020 nahmen wir uns die Zeit, Gebäude und Pflanzen etwas bewusster wahrzunehmen.
In den Gärten angekommen war unser erstes Ziel die Voliere mit ihren farbenprächtigen Loris aus der Familie der Papageien. Dorthin gelangten wir über die Wald- und Sonnengärten in einer leichten Steigung. Vom Panorama-Steg aus ging unser Blick bis zum Schloss Tirol. Als nächstes Ziel erreichten wir über den Garten für Verliebte den Matteo Thun´schen Gucker, eine binokelförmige Aussichtsplattform. Von hier oben überblickten wir den Großteil der Gärten. Ein weiterer Höhepunkt war der Palmenstrand: bei spätsommerlichen Temperaturen machten es sich einige Schüler in den Liegestühlen mit ihrem Pausenbrot gemütlich und genossen die Sonne und das Beisammensein. Auch der Kakteengarten wurde von vielen als ein beeindruckender Themengarten der insgesamt 80 Gartenlandschaften erlebt.
Äskulapnattern erblickten wir im Terrarium, japanische Karpfen im Seerosenteich. Mit Blick auf den Teich und das Schloss wurden wir uns nochmal der enormen Ausdehnung der Anlage, immerhin 12 Hektar, bewusst. Und alles in Form eines natürlichen Amphitheaters.
Während des Rundgangs hat so jeder seine Lieblingspflanze entdeckt, von der Korkeiche über den Kapernstrauch bis hin zu einem Meer von Sonnenblumen.
Zurück zur Schule ging es über den Sisi-Weg, der eine Verbindung zwischen den Gärten und der Meraner Altstadt darstellt. Namensgeberin ist Kaiserin Sisi, die vor 150 Jahren die sonnige und windgeschützte Lage des Schlosses als Feriendomizil für ihren ersten Aufenthalt in Meran wählte. Und genau dieses Erlebnis von Düften, Farben und Wärme nehmen wir mit in unser heuriges Schuljahr.

Begleitpersonen: Reichert Beatrix und Schwarz Natalie