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Projekt mit Schulklassen aus der Lombardei

Hier beim Besuch im Elektronik-Labor

Die Klasse 4 ABW der TFO bekam in der Adventszeit Besuch aus Palazzolo sull’Oglio, einer Stadt in der Nähe von Brescia. Zwei Schulklassen der Oberschule „Giovanni Falcone“ (Istituto d’Istruzione Superiore) waren nämlich auf Meran-Besuch. Dabei interessierte es die Klassen besonders auch, unsere Schule kennenzulernen. Für sie war die Fahrt etwas ganz Besonderes, hatten sie ja die letzten beiden Jahre wegen der Pandemie überhaupt keine Lehrfahrten mehr machen können.
Die Schüler der 4 ABW führten die 30 Schülerinnen durch unsere Schule und zeigten ihnen, zwischen deutscher und italienischer Sprache pendelnd, v.a. einige Labors und Fachräumlichkeiten. Die Schülerinnen zeigten sich begeistert vom räumlichen und technischen Angebot. Laut Aussagen war es der beeindruckendste Teil ihrer Lehrfahrt in die Passerstadt.
Daneben gab es für die Klassen ebenso eine kurze Einführung in unsere Nachbarschule „Gandhi“ durch Lidia Fallai. Hauptprogrammpunkt war jedoch eine nachmittägliche historisch-architektonische Führung durch Meran, immer von den 4 ABW-Schülern in Kleingruppen durchgeführt und mit Prof. Ewald Kontschieder vorbereitet. Der Besuch der lombardischen Partnerschule endete mit einem gemeinsamen Abstecher auf den Weihnachtsmarkt.
Organisiert worden war die Begegnung von Bruna D’Elia, Deutschlehrerin aus Brescia, und Ewald Kontschieder, Deutsch- und Geschichtelehrer an der TFO. Begleitet wurden die Klassen außerdem von Prof.in Virna Colombi.

Herbstausflug: 1 C unterwegs auf dem Rittner Hochplateau

In rund zwölf Minuten brachte die moderne Seilbahn die 21 Schüler und die beiden Schülerinnen, begleitet von ihren Lehrpersonen  Beatrix Reichert und Stephan Pircher, von Bozen nach Oberbozen auf eine Höhe von 1000 m.ü.d.M. Erstes Ziel der Gruppe waren die Erdpyramiden bei Lengmoos, deren Ursprung bereits auf die Eiszeit zurückgeht. Über die Sigmund-Freud-Promenade, gesäumt von architektonisch schmucken Sommerfrischhäusern, wanderten die Schülerinnen und Schüler gut gelaunt durch Wälder und Wiesen, immer den Schlern, das Wahrzeichen Südtirols, mit seiner charakteristischen Form vor Augen. Auch über den Begründer der Psychoanalyse Freud konnte die Klasse auf entlang dem Spazierweg angebrachten Tafeln einiges erfahren, auch dass er im Jahre 1911 auf dem Ritten Urlaub gemacht hatte. Vor der Kulisse der einzigartigen Erdpyramiden gab es schließlich das obligatorische Klassenfoto.

Auf dem Rückweg, teils zu Fuß und teils mit der Rittner Schmalspurbahn, die es bereits seit 1907 gibt, machten die Schülerinnen und Schüler noch Halt am Wolfsgrubener See. Anschließend wanderte die Gruppe nach Oberbozen zurück, nicht ohne vorher einen Blick auf den Rosengarten geworfen zu haben. Mit Seilbahn und Zug ging es zurück nach Meran. Insgesamt ein schöner Ausflug mit einer tollen Klasse!

Besichtigung des E-Werkes auf der Töll

Nachdem wir ja den Namen des Erbauers des Wasserkraftwerkes auf der Töll “Oskar von Miller” in unserem Namen der Schule tragen, haben wir nun, nachdem die Pandemie etwas abgeflaut ist und wieder Lehrausgänge möglich sind, mit den Klassen 2B und 2A der TFO Meran das Kraftwerk besichtigt. Der Lehrausgang passt gut zu den in den Fächern Physik und Chemie behandelten Inhalten, die sich aus Themen wie Energie, Stromerzeugung, Elektromagnetismus, Energieübertragung und Nachhaltigkeit auseinandergesetzt haben.

Für die Führungen konnten wir über das Ökoinstitut unseren emeritierten Physiklehrer Walter Bernard, seinerseits Maschinenbauingenieur und Gründer der TFO in Meran, verpflichten, der uns bezugnehmend auf die oben aufgelisteten Inhalte in den Fächern einen guten Einblick in die Geschichte und Funktionsweise des über 120 Jahre alten Kraftwerkes geben konnte. Von der Töll aus ist das Kraftwerk gut zu Fuß erreichbar und auf dem Rückweg kann man auch noch ein Stück des Marlinger Wallweges in den Rückweg einbinden, deswegen war es insgesamt ein sehr gelungener und informativer Lehrausgang!

In versteckten Schlossgärten

Vier Hektar groß ist der Schlosspark von Rubein; er hat auch einen idyllischen Teich.

Beim Lehrausgang das “geheime Meran” entdecken – das war eines der Mottos des Ausflugs der 1A TFO. Ein anderes Gelegenheit, den Jugendlichen Gelegenheit geben, sich besser kennezulernen. Viele der Schüler sind nicht aus der Passerstadt, so ist diese für sie (noch) eine recht fremde Stadt.
Alle ersten und zweiten Klassen der TFO haben am grau-regnerischen 16. September einen Herbstausflug gemacht. Die Oberschulneulinge bewegten sich dabei mit den begleitenden Lehrpersonen manchmal nur wenige hundert Meter voneinander entfernt durch Meran, Tirol und Algund.
Die 1A hätte der Tag auf einer Burgen- und Schlösserwanderung bis nach Schenna zum Schloss Goyen bringen sollen, was sich angesichts des Wetters dann nicht ergeben hat.

Schloss Kallmünz mit Graf

Dafür lernte die TFOler einen echten Grafen kennen und durchstreiften einen der größten Schlossparks Meran, den selbst die meisten Meranerinnen und Meraner nie zu Gesicht bekommen haben. Meinhard Khuen erzählte über die Mühen eines Schlossherrn, ein Anwesen wie Kallmünz zu erhalten. Durch den Park von Schloss Rubein führten die Klasse hingegen zwei Wiener Musiker, Karl Kogler und Elfriede Halamag, die selbst im Schloss wohnen. Der vier Hektar große, schöne Park hat einen jahrhundertealten Baumbestand. Auch der Schlosshof ist äußerst stimmungsvoll und einen Besuch wert.

Ein ungewöhnlicher Weg durch Obermais

Neben der Begegnung mit weiteren historischen Gebäuden und Orten wanderte die Klasse den wenig bekannten Waalweg durch Obermais zum Schloss Planta entlang, um bei einem gemeinsamen Mittagessen den Ausflug ausklingen zu lassen. Begleitet wurden die 1A von ihrem Klassenlehrer Ewald Kontschieder und der Englischlehrerin Katharina Köllemann.

Faszinierender Ritten – ein schöner Herbstausflug trotz des Regenwetters

Das Rittner Hochplateau ist ein lohnendes Ausflugsziel: schöne Landschaften, zahlreiche Wanderwege und vor alle mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Meran aus gut erreichbar. Die Entscheidung der 2. Klasse TFO, den Ritten zum Ziel des heurigen Herbstausfuges zu wählen, erwies sich als gute Wahl.
Auch wenn der Donnerstag Regen verhieß, ließen sich die 21 TFO-Schülerinnen und Schüler mit ihrem Klassenlehrer Josef Prantl von ihrem Wandertag auf den Ritten nicht abbringen. Besonders reizvoll war die Fahrt mit der neuen Rittner Seilbahn von Bozen nach Oberbozen.  Das vom roten Porphyrgestein völlig zerstörte Hotel Eberle in Rentsch lag zu Füßen, von der Seilbahn aus konnten aber auch die Rittner Erdpyramiden und die wunderschöne Bergwelt der Dolomiten betrachtet werden.
Geschichtelehrer Josef Prantl informierte die Klasse darüber, dass bereits 1907 eine Zahnradbahn von Bozen aus auf den Ritten führte. Davon übriggeblieben ist die Rittner Bahn, mit der die Klasse durch Wälder und über Wiesen nach Klobenstein fuhr. Der Regen hielt die Schülerinnen und Schüler nicht davon ab, von Rittens Hauptort aus über die Sigmund-Freud-Promenade nach Oberbozen zurückzuwandern.  Der große Psychiater und Vater der Psychoanalyse hatte im Sommer 1911 auf dem Ritten Urlaub gemacht und hier sogar seine silberne Hochzeit gefeiert. In Lichtenstern erfuhren die Schülerinnen und Schüler aus dem Leben des Seligen Josef Mayr-Nusser, der den Eid auf Hitler aus Gewissensgründen nicht leisten konnte und dafür mit dem Tode verurteilt wurde. Die Klasse besichtigte auch die dem Seligen gewidmete Kapelle neben dem Haus der Familie in Lichtenstern.
Auch wenn immer mehr Wolken aufzogen und die Temperaturen stündlich sanken, gönnte sich die Klasse eine Mittagspause in Oberbozen, um am frühen Nachmittag die Heimfahrt anzutreten. Von einer Nebelwand umhüllt, ging es mit der Seilbahn nach Bozen zurück und dann wohlbehalten mit dem Zug nach Meran.