Schul-und Bildungsguthaben

Information für die Schüler/innen der 3., 4. und 5. Klassen

Folgende Bildungsguthaben können, nach Vorlage der entsprechenden Dokumentation innerhalb Mai beim Klassenvorstand, für das Schulguthaben angerechnet werden. Weitere Details sind im Schulprogramm nachzulesen (s. Webseite der Schule).

Hinweis: Schüler/innen, die einen Notendurchschnitt über ‚8’ erzielen, können die Unterlagen für die Anrechnung von Bildungsguthaben selbstverständlich auch einreichen – die Auswirkung auf das Schulguthaben ist allerdings nicht vorhanden, da in der entsprechenden Bandbreite von vorne herein jeweils die höchst mögliche Punktezahl zugewiesen wird.

Anrechenbare  Bereich & Tätigkeiten, für die es Punkte gibt:

Schulguthaben:

  • Besonderer Einsatz für die Schulgemeinschaft
  • Arbeitshaltung oder Schulbesuch
  • Teilnahme an Zusatzangeboten
  • regelmäßige Mitarbeit bei Schülerhilfe, Webseite Schule, andere für die Schule
  • wichtige Tätigkeiten (mindestens 10 Stunden, Bestätigung)

Bildungsguthaben:

  •  Kurse (Sprachen oder anderes) an öffentlich anerkannten Institutionen
  •  Sportliche Leistungen
  •  Mitglied im Vorstand oder Inhaber/in einer aktiven Rolle des Vereins (KassierIn, GruppenleiterIn, TrainerIn, musikalische/r LeiterIn, … )
  •  Künstl. Leistung, Sommerakademie, Musikkurse, Konsevatorium oder Ähnliches
  •  Berufserfahrung mit Bezug auf unseren Schultyp
  •  Chemie-, Sprachen-, Mathematikolympiade oder vergleichbare Wettbewerbe
  •  Zweisprachigkeitsprüfung B oder A, FCE, PET oder KET internationale
  • Zertifikate Englisch, ECDL-Computerführerschein (gilt auch rückwirkend)
  •  Regelmäßige Mitarbeit als freiwillige Helferin, freiwilliger Helfer bei
    Sozialdiensten

Frühlingsausflug der 1CEL nach Trient

Muse Trient

Am Donnerstag, dem 10. April starteten wir in Begleitung unserer Professorinnen Reichert und Karnutsch mit dem Zug nach Trient.

Unser Ziel war das vom italienischen Stararchitekten gestaltete und im Juli 2013 eröffnete naturwissenschaftliche Museum MUSE im Süden der Stadt. Zu Fuß näherten wir uns dem beeindruckenden Glasgebäude, das im Profil die Umrisse der Trentiner Berge aufnimmt.

Der Andrang von Schulklassen war riesengroß, so dass wir uns noch ein wenig auf der großen Wiese, die an das Museum anschließt, gedulden mussten. Unsere Mädchen nutzten die Zeit, sich etwas unter dem Beregner zu erfrischen! Inzwischen studierten wir den Museumsplan und erkannten den Aufbau des MUSE. Entlang eines vertikalen Ausstellungsparcours´, der sich über sieben Stockwerke erstreckt, wird die Geschichte der alpinen Ökosysteme von den Gletschern bis zur Talsohle erzählt.

Wir starteten unseren Rundgang nach dem obligatorischen Klassenfoto von der Dachterrasse aus. Am meisten Spaß bereiteten uns interaktive Stationen, an denen wir auch heuer Gelerntes wie den Flaschenzug ausprobieren konnten. Ein mutiger Mitschüler legte sich wie ein Fakir auf ein Nagelbett und musste nachher feststellen, dass die mit abgerundeten Holzelementen ausgestattete Liegemöglichkeit eigentlich schmerzhafter ist als hunderte von Nägeln!

Zum Abschluss besichtigten wir noch das tropische Gewächshaus und erkannten u.a. Bananen-, Kaffee- und Pfefferpflanzen.

Nun ging´s Richtung Zentrum, nach kurzer Zeit erreichten wir den Domplatz mit der Kathedrale San Vigilio und dem Neptunbrunnen. (Der Dom war der Hauptort der Sitzungen des Konzils von Trient im 16. Jahrhundert.)

In kleinen Gruppen erkundeten wir die historische Altstadt mit wunderschönen Palästen und genossen bei frühsommerlichen Temperaturen le piazze italiane bei Mittagessen und Eis.

Die entspannte Atmosphäre unseres Ausfluges ließ beinahe schon etwas Ferienstimmung aufkommen. A presto e arrivederci, Trento!

Meisterwerke der Technik in Südtirol

BildP1030297Vortrag von Witti Mitterer, Direktorin des Kuratoriums für technische Kulturgüter, für die 2. Klassen

Die Wenigsten wissen, dass unsere Heimat Dutzende von technischen Kulturdenkmälern besitzt und vor allem auf zwei Gebieten der Technik weltweit eine Vorreiterrolle einnimmt: Mobilität und Energie. Dies behauptete jedenfalls Witti Mitterer in ihrem Vortrag zum Thema „Technikgeschichte Südtirols“ für die Schüler/innen der zweiten Klassen. Der Vortrag bildete den Auftakt zur Lehrfahrt nach München, wo die Schüler im Deutschen Museum arbeiten werden und das architektonische Meisterwerk des Olympiaparks besichtigen.

„Nicht alles war früher so schlecht“, unterstrich die Direktorin des Kuratoriums für technische Kulturgüter immer wieder. So wurden technische Meisterleistungen erbracht, die uns heute zum Staunen bringen. Der Bau der Brenner-Bahnlinie z.B. beanspruchte nur knapp drei Jahre. Auf dem Gebiet der Stromerzeugung durch Wasserkraft nimmt Südtirol eine Pionierstellung ein. Die ersten großen Kraftwerke weltweit (Kardaun, Reschenwerk, Töllwerk…) wurden bei uns errichtet. Oskar von Miller, unser Schulnamensgeber, war Vorreiter auf dem Gebiet der Elektrotechnik. So verlegte er schon vor rund 100 Jahren die Elektrokabel unterirdisch. Die Kraftwerke selbst stellen eine architektonische Meisterleistung dar; sie wurden so Licht durchflutet gebaut, dass die Arbeiter nicht das Gefühl hatten, untertags zu sein. Pionier war Südtirol auch im Seilbahnbau. Die Kohlerer Bahn soll die erste Personenbahn weltweit sein. Bis heute kommen die größten Seilbahnbauer der Welt (Doppelmayr, Leitner) aus Südtirol.

P1030293Mitterer berichtete auch von den zahlreichen Projekten des Kuratoriums und legte den Schülern ans Herz, die einmaligen Südtiroler Technik-Denkmäler zu erhalten und wertzuschätzen. Schließlich seien sie auch Aushängeschild einer einmaligen Region. Die Kuratoriumsdirektorin lud zum Schluss alle zur Eröffnung der Marlinger „Strompromenade“ ein, die nach Oskar von Miller benannt ist.

Das Neueste aus der Energieforschung

Stefan Stoll während seines Vortrages

Stefan Stoll während seines Vortrages

Stefan Stoll berichtete auf der  „Science Night” im Algunder Thalguterhaus von seiner Forschungsarbeit in den USA

Solarzellen aus Plastik, Lithium-Luft-Batterien und künstliche Photosynthese versprechen neue Möglichkeiten zu sauberer Energiegewinnung. Weltweit wird daran geforscht, darunter ist auch der Algunder Stefan Stoll.

Im Rahmen der traditionellen “Science Night” berichtete der ehemalige Schüler des Meraner Realgymnasiums “Albert Einstein”  von seiner Forschungsarbeit in den USA. Zur Begegnung mit dem jungen Wissenschaftler waren die Schüler der Realgymnasiums und der Technologischen Fachoberschule am Abend nach Algund ins Thalguterhaus gekommen.  Direktor Franz Josef Oberstaller bedankte sich beim Vorsitzenden des Algunder Bildungsauschusses und Vizebürgermeister Martin Geier für die Zusammenarbeit bei der Vorbereitung des besonderen Schulabends.

Von der Batterie über die Plastiksolarzelle zur Photosynthese

Von der Batterie über die Plastiksolarzelle zur Photosynthese

Wie die unerschöpfliche Energiequelle der Sonne genutzt werden könne, ist die große Herausforderung der Zukunft, erklärte Stoll, der an der Universität Washington in Seattle als Universitätsprofessor für Chemie auf dem Gebiet der Energiegewinnung forscht. Eine neue Lithium-Luft-Batterie verspreche endlich die gewünschten Reichweiten für Elektroautos. Solarzellen aus Kunststoff, die sogar auf Fenster aufgetragen werden, könnten günstig hergestellt und flexibel eingesetzt werden und als Highlight nannte Stoll die Erzeugung von künstlicher Photosynthese, bei der Wasserstoff und Methanol freigesetzt werden.

Chemikergenerationen: Ina Schenk und Stefan Stoll

Chemikergenerationen: Ina Schenk und Stefan Stoll

Den Schülern legte er ans Herz, sich gut auszubilden, die Welt sei klein geworden und alles hänge irgendwie zusammen. Letztlich gehe es darum, dafür Sorge zu tragen, dass der immens steigende Energieverbrauch der Menschen den Planeten nicht zerstöre. Unter den begeisterten Zuhörern am Abend war auch Stolls ehemalige Chemielehrerin Ina Schenk.

Publikum

SCIENCE NIGHT 2014 mit Stefan Stoll

ENERGY SCIENCE – ENERGIEFORSCHUNG

Stefan-StollVortrag und Podiumsgespräch

Referent: Prof. Stefan Stoll
Professor & Forscher an der Universität Washington in Seattle

Ort: Thalguter Haus, Raiffeisensaal, Algund
Datum: Donnerstag, 3. April
Beginn: 19:30 Uhr

knapper. Um den wachsenden Energiebedarf zu decken, bedarf es daher neuer Technologien. Diese können nur durch Zusammenarbeit einer interdisziplinären Gemeinschaft von Wissenschaftlern, Entwicklern und Unternehmern entstehen. Dr. Stefan Stoll wird über die neuesten Entwicklungen aus der Energie-Grundlagenforschung berichten. Zudem wird er anhand seiner Erfahrungen illustrieren, wie Universitäten und Forschungsinstitutionen in den USA funktionieren und welche Faktoren zu deren Erfolg beitragen.

Dr. Stefan Stoll stammt aus Algund und ist Absolvent des Realgymnasiums Meran. Nach Studien in Graz, Zürich, Israel und Kalifornien ist er derzeit Professor für Chemie an der University of Washington in Seattle in den USA.

Organisation: Realgymnasium ‚Albert Einstein’ Meran – Technologische Fachoberschule ‚Oskar von Miller’ Meran in Zusammenarbeit mit dem Bildungsausschuss Algund